Dominikus-Ringeisen-Werk
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

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Chronik der Privaten Berufsschule zur Sonderpädagogischen Förderung - Förderschwerpunkt Lernen

Gründung

Wie alle Ursberger Einrichtungen verdankt auch die Berufsschule ihre Existenz dem Pfarrer Dominikus Ringeisen, der die Anstalt 1884 gründete, um behinderten Menschen eine Heimat zu geben. Sein Wort „Wer unterrichtet werden kann, soll unterrichtet werden, wer gefördert werden kann, soll gefördert werden“, steht auch über der Entwicklung der „Berufsschule“. Eine Regierungserklärung vom 27.03.1890 genehmigte eine Fortbildungsschule der Werktagsschulentlassenen. So kam es im Jahre 1891 zur Eröffnung einer 2-klassigen Fortbildungsschule für hauswirtschaftlich, landwirtschaftlich und gewerblich tätige Knaben und Mädchen. Sie wurden in Lesen, Rechnen und Sachkunde unterwiesen. Den Unterricht hielten zunächst weltliche, freiwillige Lehrkräfte, später dann Ordensschwestern aus dem 1888 von Ringeisen gegründeten Ursberger Lehrerinnenseminar.

 

Geschichte

1900 wurde die Schule erweitert für körperbehinderte junge Menschen, die gewerblich tätig waren und umfasste 3 Jahrgangsstufen mit wöchentlich 4 Unterrichtsstunden. Am Sonntag gab man in der 3.Stufe zusätzlich Zeichnen und Buchführung.

 

Im Jahre 1931 erfolgte der Umbau der Fortbildungsschule zur fachlichen Berufsschule. Alleinige Lehrkraft war in diesem Anfangsjahr Sr. M. Rudolfa Filgris, die bis zum Jahre 1963 dort tätig sein sollte.

 

Eingerichtet wurden die Ausbildungszweige: Schreiner, Schneider, Schuhmacher, Mechaniker, Damenschneiderin, Buchbinder und Sattler.

 

Damals schon wurde das heute viel diskutierte Prinzip der Integration Behinderter verwirklicht. Die Chronik berichtet, dass im Jahre 1934 genau 60 Schülerinnen und Schüler unterrichtet wurden. Die Gesellenprüfungen wurden damals vor dem Gewerbeverein in Thannhausen, nach dem Kriege dann vor den zuständigen Innungen abgelegt. Unter den erwähnten 60 Schülern waren auch die Absolventen eines mittlerweile eingerichteten Meisterkurses. Die Schüler kamen aus der Anstalt selbst (sowohl Behinderte, nicht Behinderte, als auch Schwestern) und aus der näheren Umgebung.

 

Bemerkenswert ist das Jahr 1940. Damals erhielten auch sehr schwach begabte Schüler Lehrverträge, um sie so vor dem Tod in der Gaskammer zu bewahren.

 

1946 stand die Berufsschule dann völlig auf eigenen Beinen, als sie von der Anstaltsschule abgetrennt und als „Betriebsberufsschule“ weitergeführt wurde, auch für normalbegabte Schülerinnen und Schüler. Sie hieß nun Anstaltsberufsschule Ursberg.

 

1975 erfolgte der Umzug in den neu erbauten Schulkomplex der Dominikus-Ringeisen-Schulen zusammen mit den Sonderschulen für Lernbehinderte, Gehörlose und Geistig-Behinderte. Die Berufsschul-Abteilung umfasste 3 Klassenzimmer und 2 Verwaltungsräume. Hauswirtschafts-, Handarbeits- und Physikraum, sowie die Sporthalle und Küche wurden mit den anderen Schulen zusammen benützt.

 

Am 12. Juli 1976 erfolgt die offizielle feierliche Einweihung. Im gleichen Schuljahr wird der einjährige Förderlehrgang eingeführt, der den Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern soll. Angeboten wurden die Berufsfelder Metall, Holz, Farbe, Gartenbau, Papier und Textil.

 

1983 war die Berufsschule bisher „nur“ staatlich genehmigt, so erhält sie mit Schreiben vom 14.03.83 die staatliche Anerkennung. Der neue Name lautet Private Gewerbliche und Hauswirtschaftliche Heimberufsschule für Lernbehinderte.

 

1992 wurde wegen des immer größer werdenden Raumbedarfs auch der o. g. Schulen mit dem Neubau der Berufsschule begonnen. Erste Pläne hierzu wurden bereits 10 Jahre vorher erstellt, das Projekt aufgrund anderer Bauvorhaben und unsicherer Entwicklung der Schülerzahlen aber letztendlich immer wieder verschoben.

 

1996 ist es endlich soweit. Der Schulhausneubau ist fertig gestellt. Wir können einziehen.

Der 21. März 1996 ist der erste Unterrichtstag der neuen Berufsschule.

 

1997 wird die neue Schule am 18. Juli eingeweiht. Das Beschulungsangebot wird erweitert. Wir eröffnen die Vollzeitklassen im Berufsvorbereitungsjahr in den Fachbereichen Holz, Metall und Hauswirtschaft.

 

2002 konnten wir unser Angebot für das Schuljahr 2002/03 noch einmal erweitern. Wir beschulen jetzt auch Verkäufer/innen.

 

2008 seit dem Schuljahr 2008/09 beschulen wir nun die Beiköche auch im fachlichen Unterricht.

 

2009 wird das Berufsvorbereitungsjahr um den Fachbereich „Wirtschaft und Verwaltung“ ergänzt.

 

Leitung der Schule:

1931 – 1960 Sr. M. Rudolfa Filgris

1960 – 1993 Sr. M. Francesco Holzmann

1993 bis 2018 Herr Manfred Seitz

2018 bis heute Herr Peter Habla

 

Schulträger war bis 31.12.1999 die St. Josefskongregation, seit 01.01.2000 das Dominikus-Ringeisen-Werk.